Fachschaft evangelische Theologie
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Begriffslexikon

Abkürzungen der Lehrstühle

AT: Altes Testament
NT: Neues Testament
KG: Kirchengeschichte
ST: Systematische Theologie
PT: Praktische Theologie
RW: Religionswissenschaften

c.t.

heißt „cum tempore“ und bedeutet, dass die Veranstaltung um die akademische Viertelstunde später beginnt, auch wenn sie zur vollen Stunde ausgeschrieben ist. Dies ist der Normalfall. (Ausnahmen sind mit s.t. gekennzeichnet.)

s.t.

ist die Abkürzung für „sine tempore“. Die Veranstaltung beginnt zum angegebenen Zeitpunkt. Das ist aber eher selten. (vgl. c.t.) Aus Zeitgründen finden die Sprachveranstaltungen immer s.t. statt.

Dekan

ist der Leiter eines Fachbereiches und Vorsitzender des Fachbereichsrates. Er wird vom Fachbereichsrat aus dem Kreis der Professoren gewählt.

Erstsemestertag

Dieser Tag dient zur Orientierung und Einführung der neue Studenten (Erstsemester) ins Theologiestudium. Hier gibt es eine Gebäudeführung, die erste Studienberatung, in der du mit der Studienordnung vertraut gemacht wirst und Tipps zur Studenplangestaltung erhältst. Außerdem lernst du einige der Professoren, Dozenten, Mitstudenten und die Erstsemesterbetreuung der Fachschaft kennen.

Fachschaft

ist die Vertretung aller Studierenden eines Faches. Die Fachschaft setzt sich aus allen Studenten des jeweiligen Faches zusammen, die sich gerne engagieren wollen. Aus diesem Kreis werden jedes Jahr die Fachschaftsvertreter gewählt.

Die Fachschaft sitzt mit im Fakultätsrat. Außerdem stellt die Fachschaft einige tolle Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine und setzt sich für euch ein.

Fakultäten

sind die Fachbereiche an einer Universität. An der LMU gibt es 18 Fakultäten.

Grundstudium

so werden die ersten Semester bis zur Zwischenprüfung genannt. In dieser Zeit erlernt man das nötige Grundwissen und -kenntnisse, sowie zum Beispiel die Sprachen oder die Methode der Exegese. In den Vorlesungen erwirbt man sich ein Überblickswissen. Proseminare vermitteln die für die jeweilige Disziplin erforderlichen Methoden. Eine gute Kenntnis der biblischen Schriften ist für das Theologiestudium unentbehrlich (Bibelkunde). Das Grundstudium wird mit der Zwischenprüfung abgeschlossen.

Hauptstudium

ist die Studienzeit nach der Zwischenprüfung. Hier vertieft man sein Wissen. Eigene Schwerpunkte werden gesetzt. Die eigenständige theologische Urteilsbildung auf der Grundlage methodischen Könnens und kritischen Verständnisses ist das Ziel des ganzen Studiums. In dem Versuch, das eigene Wissen in den fächerübergreifenden Zusammenhang der ganzen Theologie zu rücken, besteht die eigentliche Herausforderung der zweiten Hälfte des Theologiestudiums. Dann bereitet man sich auf die Erste Theologische Prüfung/Diplom- Prüfung vor, mit der das Studium abgeschlossen wird.

KVV

ist die Abkürzung für Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis. Dies wird jedes Semester von der Fachschaft zusammengestellt. Es enthält alle Veranstaltungen unserer Fakultät mit einem kleinen Kommentar, der Informationen über Inhalt, Vorraussetzungen und die Begleitlektüren enthält. Für den Inhalt zu den Veranstaltungen sind die Lehrenden selbst verantwortlich.

In unserem KVV findest du außerdem wichtige Telefonnummern und Adressen von der Fakultät und dem Landeskirchenamt. Mit der Übersichtstafel kannst du bequem deinen Stundenplan gestalten. Damit du dich auch in den Gebäuden auskennst, gibt es auch noch ein Gebäudeplan.

Grünes Vorlesungsverzeichnis

Das ist das große, dicke Vorlesungsverzeichnis mit allen Veranstaltungen der gesamten LMU. Vor der Unibibliothek zum Beispiel liegt ein Exemplar zum Ansehen aus. Ansonsten kann man sich das grüne Vorlesungsverzeichnis in größeren Buchhandlungen kaufen.

HiWi

so wird eine „Studentische Hilfskraft“ genannt. Die Abkürzung stammt von der früheren Bezeichnung „Hilfswissenschaftler“. Sie unterstützt einen Professor oder Dozenten.

Proseminar

ist eine Veranstaltungsart, in dem man in kleinen Gruppen von ca. 10 bis 20 Studenten zusammen ein Thema erarbeitet und diskutiert. Am Ende des Seminars kann man eine Arbeit schreiben, wenn man diese für den Schein benötigt. In Proseminaren erlernt man die grundlegenden Methoden und Arbeitsweisen des jeweiligen Faches. Proseminare muss man besuchen, um zu den Hauptseminaren zugelassen zu werden. Hier ist viel Eigeninitiative und Lesearbeit gefragt.

Blockseminar

Sie sind vergleichbar mit Proseminaren und Hauptseminaren. Anstatt wöchentlich über das Semester verteilt, finden Blockseminare komprimiert an ein bis zwei Wochenenden statt.

Vorlesung

ist eine Veranstaltungsart, die nur ein Professor halten kann. Sie dient zur reinen Wissensvermittlung und wird von vielen Studenten besucht.

Schein

ist eine Urkunde, die den erfolgreichen Besuch der jeweiligen Veranstaltung bestätigt. Die Bedingungen, die für den Erwerb des Scheines erbracht werden müssen, legt des jeweilige Lehrstuhl fest. Unbedingt aufheben!

Übung

dient zur Vertiefung eines Vorlesungsstoffes. Die Übung wird meistens im kleinen Rahmen und vom wissenschaftlichen Assistenten des jeweiligen Professors gehalten.

Sprachen

Griechisch

Das Neue Testament ist in Griechisch verfasst worden. Griechisch kann man in zwei Semestern an unserer Fakultät erlernen und mit dem Greacum abschließen. Den Unterricht hält Frau Dr. Kemper.

Hebräisch

ist die Sprache, in der das Alte Testament geschrieben ist. Hebräisch wird an unserer Fakultät in einem Semester gelernt und mit dem Hebraicum abgeschlossen.

Latein

viele Texte der einzelnen Disziplinen sind in Latein verfasst oder setzen Lateinkenntnisse voraus. Der Lateinunterricht wird fakultätsübergreifend von den Altphilologen gegeben.

Studienbuch

ist ein gelbes Buch DIN A4, das man zu Studienbeginn ausgehändigt bekommt. Hier trägst du alle Veranstaltungen mit Veranstaltungsnummer ein, die du besuchst. Immer Unterschrift des Dozierenden und Stempel des Lehrstuhls erforderlich!

Veranstaltungsarten

    Vorlesung
    Seminar
    Übung
    Repititorium

Volltheologe

so werden die Theologiestudenten bezeichnet, die Theologie ohne Nebenfächer auf Pfarramt oder Magister studieren. (Im Gegensatz zu den Lehramts- oder Magisterstudenten, die noch weitere Fächer studieren und somit weniger Veranstaltungen als die Pfarramtsstudenten besuchen.)

Vorlesungsprüfung

meistens mündliche (ggfs. auch schriftliche) Prüfung am Ende des Semesters über den Stoff der jeweiligen Vorlesung, die ca. 20 Minuten dauert mit einem Themenschwerpunkt.

Zwischenprüfung

Prüfung zur Mitte des Studiums, die je nach Sprachqualifikation zwischen 4. und 7. Semester stattfindet. Anschließend beginnt das Hauptstudium. Denkt unbedingt an die Anmeldefristen.

Setzt euch für nähere Fragen mit der Studienberatung zusammen.